Meran kann was!

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Mit i-REF nach Meran zum Bloggerworkshop: Wer sagt schon nein zu Südtirol?

Als ich im neuen Hotel der Stadt ankam, verschlug es mir kurz die Sprache, da jeder von uns Bloggern ein 5-Zimmer-Apartment im vierten oder fünften Stock bewohnen durfte, und zwar für sich alleine. Das Cityhotel steht noch komplett in den Startlöchern, daher war beispielsweise das W-LAN alles andere als ausgereift und auch hier und dort ist man den Handwerkern noch über den Weg gelaufen. Gestört hat das angesichts der Landschaft, des Programms und der großen Freundlichkeit des Hotelpersonals jedoch nicht.

Meran, das mag für viele ganz neu, für manche sogar langweilig klingen, verbindet man Südtirol doch meist mit Wanderurlaub mit den Eltern. Weit gefehlt, denn in diesem Tal findet man drei Sprachen (Deutsch, Italienisch und Ladinisch) und trifft auf italienischen Charme gepaart mit uriger österreichischer Lebensfreude. Und wenn man sich umschaut, fühlt man sich in eine traumhafte Kulisse versetzt, die der Kopf erst gar nicht so recht verstehen kann, denn was hier in Kombination zu finden ist, kennt man nicht: Palmen vor schneebedeckten Gipfeln, dazu italienische Hitze und eine üppige Pflanzenwelt an den Hängen der Berge.

Das Programm war perfekt. Begrüßt wurden wir Donnerstag Abend mit einem 7-Gänge-Gourmet-Dinner der Extraklasse On top: Wir waren selbst on top, und zwar über den Dächern Merans, im Culinaria. Dort saßen wir auf einer Panoramaterrasse und betrachteten den Sonnenuntergang zwischen den Gipfeln. Dass in diesem Restaurant meine vegetarischen Wünsche ganz einfach in das Menü integriert wurden und der Wein so aufmerksam nachgeschenkt wurde, dass man es gar nicht bemerkte, machte den Abend in Sachen Qualität unübertrefflich.

Ob die Workshops am Vormittag, bei denen erfahrene Blogger ihr Wissen mit uns teilten, oder die Programme, bei denen man das Meraner Land von seiner Schokoladenseite kennenlernen durfte, es war ein rundum perfekter Kurztrip, den ich jedem empfehlen kann.

Übrigens: Wer wie ich auf alte, teilweise renovierte aber auch verfallene Villen steht, der wird hier bestens bedient: Denn ins Meraner Land fuhren schon Kafka, Morgenstern und Co. zur Erholung – und brachten ihre persönlichen Architekten gleich mit.

Mein persönliches Highlight möchte ich jedoch noch kurz anschneiden: Das Schloss Trauttmansdorff mit seinen botanischen Gärten. Hier gibt es Freitag Abend bis 23 Uhr ein umwerfendes Buffet, während man am künstlich angelegten See mitten in den Gärten sitzt und sanfter Jazz-Musik eines Live-Trios lauschen darf. Dort hatte ich dann auch meinen perfekten Urlaubsmoment, ohne den es meiner Meinung nach nicht geht, wenn man eine Destination ins Herz schließen und weitergeben möchte:

Schloss Trauttmansdorff

Ich stand alleine zwischen Palmen, schaute auf das Wasser und beobachtete, wie sich das Blau des Himmels verdunkelte und die Gärten in Azurblau tauchte. Dazu ein Glas Weißwein, als die Jazzband einsetzte und die Melodie von „Girl from Ipanema“ zu mir herüberwehte. Kein Wunder, dass ich mit meinem Reisebegleiter darüber sinnierte, hier irgendwann mal eine Doppelhochzeit zu feiern – dieser Ort ist an Romantik nicht zu übertreffen.

Aussichtsplattform

Hach. Muss ich mehr sagen? Nein, die Bilder sprechen hoffentlich für sich.

Lasst also euer Fernweh los, taucht ein in das umwerfend schöne Südtirol und dann – nehmt die Beine in die Hand. Wir haben große Schätze vor der Haustür, es muss nicht immer das Ende der Welt sein.

Käseknödel, der Wahnsinn!
Wenn (Food-)Blogger zusammenkommen

Danke an i-Ref, CrossPR und der MGM.

(Übrigens: Für Fragen und Tipps zu Preisklassen, Anfahrtswegen, Alternativen etc. steht die MGM bzw. ich selbst sehr gerne zur Verfügung und ich stelle jeden Kontakt gerne her)

2 comments

  • Hey, danke für diesen wahnsinnig tollen Blog, wir haben gestern Ferienwohnungen in Südtirol gebucht und freuen uns bereits auf die anstehenden Ferien

    Liebe Grüße
    Stefan

  • Hey Anika,
    das ist doch der Hammer, ein 5-Zimmer-Apartment für sich alleine zu haben! Wir waren vor kurzem in Mittendorf und ja, deine Überschrift stimmt eindeutig: Meran kann was :-)

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