Lass mal auf den Spuren der UNESCO Welterbestätten wandeln.

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Am Anfang des Jahres bin ich oftmals hibbelig, weil ich weiß, dass 12 Monate vor mir liegen, die bereist werden wollen. Dieses Jahr kam alles anders. Der Januar hielt eine Überraschung für mich bereit, die einige Monate des Jahres bereits füllen wird und deswegen mache ich mir gar keine weiteren Gedanken, wie es danach weitergeht.

Ein bisschen möchte ich noch damit warten, die Überraschung mit euch zu teilen (übrigens: Wer meinen Newsletter liest, bekommt News und Tipps am schnellsten), da ich mitten in der Planungsphase stecke und mir schlichtweg die Zeit fehlt, das, was ich euch erzählen will, auch aufzuschreiben.

Aber ich dachte mir Folgendes: Jedes Jahr am Jahresanfang sitzen viele Reiselustige vor ihrem Globus, wälzen Kataloge, lassen sich von Reisebloggern inspirieren oder fragen Freunde, welche Destinationen sie denn für den nächsten Urlaub empfehlen könnten.
Wie wäre es denn mit dem Vorschlag, sich an den UNESCO Welterbestätten zu orientieren? Ich habe mal die Liste durchstöbert und meine persönlichen Highlights, die ich schon selbst besucht habe, herausgepickt.


 

Indien, Rotes Fort (Agra)

Mit meiner Liebe zu Indien brauche ich gar nicht erst anfangen, die einzelnen Stationen sind auch hier nachzulesen. Agra ist weltbekannt durch das Taj Mahal und so wunderschön es auch ist, sollte man dem roten Fort ebenfalls einen Besuch abstatten. Es ist, wie so ziemlich alles in diesem Land, wirklich umwerfend.

 

China, Großes Mauer (bei Peking)

Mit China an sich habe ich mir schwer getan. Doch die Große Mauer hat mir Tränen in die Augen getrieben (ja, ehrlich) und wer das nicht glaubt, der sollte mal meinen Artikel dazu lesen.

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China, Taishan-Gebirge

Das Taishan-Gebirge hat, wenn man mal alle Stufen erklommen hat, einen wirklichen Zauber auf mich ausgeübt. Zwar nachts bitterkalt (ich war im Oktober dort), aber das Lichtspiel zum Sonnenuntergang war es wert.

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China, Huang Shan („das gelbe Gebirge“)

Mein Favorit in China. Unfassbares Gebirge, das ich so noch nie woanders gesehen habe. Und, wie man vielleicht auf dem Bild erkennen kann, habe ich hier Teile meiner Höhenangst überwunden. Alle Infos dazu gibt es hier.

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Finnland, Festung Suomenlinna (Helsinki)

Nach Finnland habe ich mich letztes Jahr im Winter getraut. Wenn auch unglaublich kalt, hat mich Helsinki mit der Wärme der Menschen, dem leckeren Essen und der Ruhe der Stadt überzeugt. Suomenlinna ist eine der zugehörigen Inseln der Stadt.

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Marokko, Medinas von Fes, Marrakesch und Essaouira

Zweimal war ich in Marokko und zweimal habe ich viele negative Erfahrungen gemacht, die ich alle hier niedergeschrieben habe. Es ist meiner Meinung nach ein Land, das sehr spaltet, ich kenne viele, die es lieben und mindestens genauso viele Reisende, die ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben. Nichtsdestotrotz sind die Medinas sehens- und erlebenswert. Ich war in allen drei Städten und habe mich in den engen Gassen treiben lassen und - wie sich das gehört - verlaufen.

 

Türkei, Historische Bereiche von Istanbul

Große Liebe! Istanbul ist so vielfältig, am Puls der Zeit und bietet trotzdem in so vielen Bereichen eine Zeitreise in die Vergangenheit. Natürlich gehört ein Besuch der historischen Bereiche (u.a. die Moscheen) dazu.

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Türkei, Ephesus

Hier war ich vor einigen Jahren mehr oder weniger zufällig. Ich hatte meinen Sommerurlaub bei der Familie meines Freundes in der Türkei verbracht und Ephesus bildete einen unserer Ausflüge. Sehr heiß war’s, aber das schreckt mich grundsätzlich nicht ab.

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Kolumbien, Hafen, Befestigung und Baudenkmäler in Cartagena

Teile meines Herzens habe ich an Kolumbien, vor allem an Cartagena, verloren. Die Stadt versorgt mit einem unglaublich ansteckenden Karibikfeeling und verliebt habe ich mich vor allem in die Kolonialarchitektur.

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Kolumbien, Kaffee-Kulturlandschaft

Kaffeetanten müssen wissen, wo ihr Kaffee herkommt. Umso interessanter war es für mich, einen Tag auf dem Campo Amor zu verbringen, wo ich ein Kaffeebäumchen gepflanzt habe, Bohnen gepflückt, den Prozess beobachtet und am Ende den Kaffee probiert habe. Es war einer der schönsten Tage in meinem Leben, das kann ich ohne Übertreibung sagen. Ein paar meiner Leser waren mittlerweile auch auf dieser versteckten und eher unbekannten Kaffeeplantage und waren glücklicherweise genauso begeistert wie ich.

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Reiselust geweckt? Ich war übrigens ziemlich überrascht, wie viele der UNESCO Welterbestätten sich auch in Deutschland befinden. Zum Beispiel die Würzburger Residenz und der dazugehörige Hofgarten – in Unterfranken bin ich aufgewachsen und kann euch durch mehrere Schulausflüge versichern, dass die Residenz wirklich einen Besuch wert ist.

Wer gerne mehr von unserer Heimat erkunden möchte, dem empfehle ich die Infographik von ACCORHotels, auf der verschiedene Routen zusammengestellt sind, die einzelne UNESCO Welterbestätten in Deutschland verbinden. Finde ich ziemlich genial.

Und wie ich schon auf Usedom festgestellt habe: Die exotische, andersartige, inspirierende Welt da draußen, fernab von Deutschland, ist wunderschön, aber die kleinen Schätze vor der Haustür sollten wir dabei wirklich nicht vergessen.


Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ACCORHotels entstanden.

 

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