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meer.

Wenn Abschied ein Gesicht hätte, dann wäre er eine hässliche Fratze, die mich angrinst. Eine tiefe Narbe an einer schönen Stelle meines Körpers. Ein Harlekin, der mich durch seine Tränen hindurch beäugt. Ich war schon immer verdammt schlecht, wenn es um Abschiede ging. Wahrscheinlich habe ich irgendwann einmal zu ...

klo

Die Rettung des Konjunktivs

...oder: Wer wäre ich, wenn ich nicht ich wäre und warum bin ich nicht anders?   Immer, wenn ich auf eine öffentliche Toilette gehe und schon Schwierigkeiten habe, die Tür zu verschließen, frage ich mich, was passiert, wenn ich sie nicht mehr aufbekomme. Und wie das so ist mit der self fulfilling prophecy, habe ...

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Po-esie scha-det nie.

Vielleicht kein großes Kino, dafür aber ein kleines Gedicht: Der Tanz Ein Knacken. Und dann nichts. Ein Seufzen. Und die Welt wird erklärt. Manche Dinge werden nicht in Worte gefasst. Manche muss man spüren. Und berühren, damit es reicht. Erkennen, um zu wissen, Dass es da ist. Alles. Und nichts. Immer ...

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#Kaffeesätze (1): Studium? Ausbildung? Arbeitslosigkeit.

[Gina und ich sind beide große Fans von Kaffeekränzchen mit Sojamilch und Schoki. Deswegen gibt es ab jetzt unsere #Kaffeesätze: Wenn eine von uns etwas beschäftigt und unbedingt über eine Angelegenheit ihren Senf dazu geben möchte, dann tut sie das. Die Andere zieht nach, ob sie will oder nicht. Und trinkt dabei ...

Siehst du mich?

Grandios glücklich war ich dieses Jahr. Aber auf meine Winter-Weihnachts-ich-mag-es-kaum-aussprechen-DEPRESSION-ok-ich-hab-es-getan ist eben Verlass. Kurz vor Weihnachten hatte ich ein paar wirklich schlechte Tage, die allerdings Gott/Buddha/Allah/whoever sei Dank auch ihren Ursprung hatten: Ich fühlte mich komplett ...

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Ich liebe „Was-wäre-wenn...?“-Spiele! Leider. Durch diese Neigung schwanke ich immer zwischen einer prognostizierten Weltuntergangsstimmung und einer klaren Struktur meiner zu erledigenden Aufgaben – Fluch und Segen. Was wäre wenn? Das ist so eine Frage, über die Frauen ihre Alleinherrschaft beanspruchen. ...

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Willkommen in Indien (1)

Ich steige in ein Auto am Flughafen von Delhi und vor mir liegen erst einmal zwei Wochen Sightseeing durch Rajasthan bis hoch in den Punjab an die pakistanische Grenze. Das Erste, das ich erlebe, ist ein kleiner Junge, der an die Fensterscheibe klopft und mich bittet, ihm Geld für Essen zu geben. Abgesehen davon, dass ...