Thoran – mein Lieblingsrezept aus Kerala

„There is no such things as indian food“, sagte Sam, und erklärte mir, dass das ungefähr so wäre, wie wenn man von europäischem Essen sprechen würde. Klingt für mich total einleuchtend und langsam wird mir auch klar, warum mein Lieblingsgericht, Paneer Butter Masala, in Kerala wie eine Themaverfehlung schmeckte. Eben, es ist ein typisch nordindisches Gericht. Im tropisch feuchten Südindien hat es nicht wirklich was zu suchen.

Keralas Landschaft, allen voran die Backwaters, werden gesäumt von sehr vielen Palmenarten, unter anderem Kokospalmen. Deshalb bekommt man hier auch in jedem gehobenen Hotel eine Kokosnuss mit Strohhalm in die Hand gedrückt und so gut wie jedes Gericht wird nicht nur in Kokosöl zubereitet, sondern mit den Flocken verfeinert. Genau mein Ding und obendrauf auch noch sehr gesund.

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Habt ihr Lust, mal was ganz Neues auszuprobieren? Etwas, das nicht schwer ist, ihr aber beim Silvestermenü so richtig mit angeben könnt? Sam hat mir das Rezept für Thoran, meinem Lieblingsgericht aus Kerala, diktiert und mir versichert, dass ich das hinbekommen werde. Fein. Vorher verrate ich es euch aber und ihr verratet mir dann, ob es geklappt hat, ja?


Thoran – ein typisches Gemüsegericht aus Südindien

Für zwei Personen:

✓ Verschiedenes Gemüsesorten deiner Wahl – das ist doch schon mal grandios. Am besten eignet sich allerdings Kraut, Karotten, Grüne Bohnen, Rote Bete sowie Brokkoli, alles fein gehackt

✓ 1-2 EL Kokosflocken

✓ 1/2 Zwiebel, fein gehackt

✓ 3-4 grüne Chili (nach Belieben der Schärfe)

✓ Prise Kurkuma

✓ Salz

✓ 1 EL Kokosöl

✓ 1 TL Senfkörner

7164678039_8bac70de17_oZubereitung:

Das Öl in die Pfanne geben und nach dem Erhitzen die Senfkörner und die Zwiebeln dazu. Danach das Gemüse und die Chilis hinzugeben und verrühren, alles langsam, bei mittlerer Hitze kochen und mit ca. 1/4 Liter Wasser ablöschen. Nach rund 10 Minuten kann das Gemüse mit Kurkuma, Salz nach Belieben und den Kokosflocken verfeinert werden.

Was dazu?

Am besten Reis, Baby! Lecker wird’s mit lemon rice, das Rezept dazu findet ihr hier, und mit ein paar selbst gebackenen Chapatis. Falls euch das zu aufwendig ist, könnt ihr auch beim Falafelmenschen eures Vertrauens ganz frisches Pitabrot kaufen, das noch warm ist.

 

Guten Appetit!


Fotocredits: Header: Thoran oben, zweites Gericht von rechts | zweites Foto s4’s world (flickr) via cc2.0 Lizenz

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