Der Eibsee & das Kribbeln im Nacken.

Nach knapp zehn Jahren München habe ich es erst vor ein paar Wochen an den Eibsee geschafft. An einem dieser heißen Tage im Sommer, wo bereits in der warmen Nacht zuvor klar wird, dass man nur raus will aus der engen, hitzigen, überlaufenen Stadt und rein in die Alpen, deren Nähe doch einer der selling points ist, warum man überhaupt in München sein Nest aufschlägt.

Naja. Wer mich kennt und gerne diesen Blog liest, weiß, dass mein Herz auf dem Grund des Meeresbodens liegt und da auch kein See der Welt, nicht mal der neuntgrößte der Erde, auf lange Sicht weiterhelfen kann. Aber ich lasse mich gerne überraschen und überzeugen. Dafür brauchte es am Eibsee nur ein paar Sekunden, weil ich bereits aus dem Zug das klare Wasser glitzern sah. Der Wunsch, etwas Neues zu entdecken, ist etwas, das so schön im Körper kribbeln kann. Nicht weit entfernt, genau dort, wo man sich eigentlich schon vor langer Zeit hätte hinverlaufen können.

Ein paar Bilder eines wunderschönen Tages mit einem zweistündigen Spaziergang um den See, das Springen ins eiskalte Wasser, Tretbootfahren, Kaiserschmarrn zur Stärkung. Und dem Blick. Auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze.

 

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Hinkommen: Von München aus rund zwei Stunden mit der Bahn mit Umstieg in die Zahnradbahn. Schöne Fahrt! Mit dem Auto ist es etwas kürzer.

Wissenswertes: Der Eibsee ist einer der saubersten Seen Bayerns und ist in Privatbesitz. Acht kleine Inseln machen das maledivisch angehauchte Paradies perfekt. Gut zu entdecken sind diese von der Nordseite aus, wo man den Spaziergang starten kann. Der Abschnitt ist sowieso am schönsten.

 

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