Eine Analogreise durch Apulien (mit Playlist)

Bevor gleich jemand über meine Musikauswahl lästert: Diese Playlist ist voll mit Italo-Klassikern. Auch Eros Ramazzotti und Zucchero gehören dazu, obwohl ich die im zarten Alter von dreizehn Jahren lediglich von der Kuschelrockplatte kannte. Egal, alles Klassiker, und wenn ihr ehrlich zu euch seid, dann wisst ihr das auch.


 

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Hallo, Bari!

 

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Vieste – ein Traum. Die Kleinstadt auf der Halbinsel Gargano, mit ihren herrlich rauen Küstenabschnitten, den Trabuccos (Fischergalgen) und Meeresgrotten.

 

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Der Monolith Pizzomunno am Strand von Vieste ist ein Wahrzeichen der Stadt. Der weiße Kalkstein leuchtet regelrecht.

 

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Pizza und Weißwein am Hafen von Vieste.

 

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Die Fahrt von Vieste nach Manfredonia ist richtig toll, einfach an den Ausbuchtungen rausfahren und genießen.

 

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Alberobello – bekannt für seine Trulli, das sind die kegelförmigen Bauten im Hintergrund, die ohne Mörtel gebaut und in der Region noch häufig zu sehen sind. Funfact: Im 17. Jahrhundert wurde das Gründen neuer Städte teuer, daher wurden in dieser Gegend weiterhin die Trullis gebaut, weil sie schnell abmontiert werden konnten, allen voran das Dach. Kamen die Geldeintreiber, standen lediglich halbe Häuser herum.

 

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Sonnen-Selfie in Ostuni.

 

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Der vielleicht coolste Stadtstrand in einer der schönsten Städte des Südens – Polignano a mare.

 

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Schöner Moment. Vor mir das Meer, ein Buch, Kaffee, das war’s.

 

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Nochmal Polignano mit seinen Klippen.

 

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Bari. Ich hatte nicht viel von der Stadt erwartet und wurde umso mehr überrascht. Die Altstadt, die weniger für Touristen hergerichtet wird, sondern die wirklich belebt ist, von Nonnas die draußen sitzen und Orecchiette formen bis hin zu jungen Familien. Sehr, sehr schön dort, um einen authentischen Einblick ins süditalienische Leben zu bekommen.

 

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Abschieds-Selfie am Hafen, kurz bevor ich zum Flughafen gefahren bin.

 

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Der letzte Morgen – ein richtig heißer Tag. Ciao, Bari!

 

Lesetipp: Für alle, die genauso gerne wie ich in einem Café sitzen oder am Strand liegen und endlich mal wieder ein Buch verschlingen wollen, gibt es auf der Startseite des Blogs in der rechten Seitenleiste immer aktuelle Bücher, die ich selbst gerade lese. Für Italien kann ich ganz besonders Folgendes empfehlen:

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Der Roman spielt zwar nicht in Apulien, dafür in Neapel und ist gerade in aller Munde, weil erst vor ein paar Wochen in Deutschland erschienen und die Autorin schon seit ihrem Debütwerk Anfang der 90er unter Pseudonym schreibt. Wer sich langsam entwickelnde Geschichten mag und gerne Band für Band (es sind ingesamt vier) darin eintaucht, ist mit diesem ersten Buch der Reihe an der richtigen Adresse. Es ist nicht nur ein Bildungsroman und die Geschichte einer langjährigen Freundschaft zweier Frauen, sondern auch ein Gesellschaftsporträt über das arme Neapel der 50er und 60er Jahre.

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