„Ich geh‘ da nicht rauf“: Gewinnspiel

 

(wer nicht lesen mag, scrollt nach unten zum Gewinnspiel)

 

„Ich geh‘ da nicht rauf.“

Das war der erste Satz, den ich dachte und dann auch aussprach, als ich gut 45 Meter in die Höhe blickte und am Ende meines Sichtfeldes, irgendwo da unterhalb der Baumkrone, eine Holzplattform erspähen konnte.

„Kannst du voll vergessen. Ich klettere da weder hoch, noch lass ich mich hochziehen.“

Irgendwie wollte ich da ja schon hoch. Ich konnte mir den Ausblick über den Regenwald kaum vorstellen aus einer Höhe von 45 Metern, aber ich dachte mir, dass er fantastisch sein müsste. Dass ich nun mal hier sei und mich das für immer ärgern oder zumindest irgendwo in meinem Körper pieken würde. Du warst da, aber nicht so richtig. Nicht mit Haut und Haar.

1381336_603435216412825_800428279_n

Für Deniz war das kein Problem. Generell ist für ihn sowieso nie irgendwas ein Problem. Dafür hat er mich. Ich bin die Nein-Sagerin, die Spaßverderberin, die, die zu Hause das mutigste Mädchen ist, mit Sack und Pack nach Kolumbien fliegt, aber steht sie dann im Regenwald, hat sie die Hosen voll. Natürlich würde diese Geschichte vollkommen anders erzählt werden, dachte ich mir.

Ich stand immer noch unten und schaute nach oben. Deniz ließ sich in einer Art Geschirr in die Baumkrone ziehen, während mir schlecht wurde, als ich ihm nur dabei zusah. Nach festem Halt sah das gar nicht aus.

Aber, wie das so ist mit dem Gruppenzwang, ließ ich mich überreden. Von den netten Herren, die mir kurz vorher aus Lianenblättern eine kleine Umhängetasche gebastelt hatten. Ich konnte hier einfach nicht nein sagen. Und während sie mir das Geschirr umlegten, drehte sich alles, meine Hände wurden schweißnass, und sie war präsenter als jemals zuvor: Meine Höhenangst.

anibaum

Ich kniff die Augen zusammen, als der Flaschenzug griff. Nein, ich schau da nicht hin. Die Gurte versprachen, wie schon vorher geahnt, überhaupt keinen geistigen Beistand. Ich hatte das Gefühl, ich würde fliegen, weil nichts um mich herum Sicherheit gab, ich konnte mich lediglich an mir selbst festhalten. Großartiger Plan. Nach schätzungsweise 10 Metern wagte ich einen Blick in die Außenwelt. Ich schaute – natürlich – nach unten. Und starb einen langsamen Tod.

„Ani?“

Ich nickte.

„Hast du die Augen geschlossen?“

Ich nickte.

„Ich bin so stolz auf dich!“

Ich nickte.

„Geht’s dir gut?“

Ich schüttelte den Kopf.

Es dauerte gefühlte Stunden, bis ich an der Plattform ankam. Ich wurde auf das trockene Holz gezogen und mein Herz bebte. Meine Finger waren kalt und klebrig und zitterten. 45 Meter über dem Boden, angekettet an einen dicken Baumstamm. Ich hatte es geschafft.

10170851_607851375971209_6004144016244347319_n

Warum ich euch diese Geschichte erzähle? Weil Erlebnisse, die uns aus dem Alltag werfen, unentbehrlich sind. Weil sie uns Grenzen aufzeigen und überwinden lassen, damit wir uns am Ende endlich mal wieder lebendig fühlen können. Wie verdammt wichtig das ist und wie entfernt wir von diesem Gefühl leben, erfahren wir erst, wenn wir uns trauen.

Zusammen mit mydays verlose ich einen Gutschein in Höhe von 150, mit dem ihr hoffentlich etwas Unvergessliches anstellt! Wie wäre es mit Paragliding? Einer Ballonfahrt? Tauchen oder einmal im Iglu auf der Zugspitze übernachten? Macht mich neidisch!

Was ihr dafür tun müsst?

Schreibt mir bitte unter diesen Artikel inkl. gültiger E-Mail-Adresse, was ihr euch bereits getraut habt und darauf stolz seid!  Das kann alles sein und muss nicht unbedingt mit Action und Sport zu tun haben. Ich bin gespannt auf eure Anekdoten!

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 1. April 2015. Ich werde am 2. April 2015 auslosen und den Gewinner per E-Mail anschreiben. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, Familienmitglieder leider auch.

Viel Erfolg!

P.S. Wehe, der glückliche Gewinner schickt mir kein schnieke Foto von seinem Erlebnis!

(In Zusammenarbeit mit mydays – herzlichen Dank!)

 

24 comments

  • Hey Anika,

    toller Artikel! Ich habe ebenfalls Höhenangst, habe aber mittlerweile einen Fallschirmsprung hinter mir 😉

    Würde gerne den Gutschein gewinnen!

  • Wow, erst einmal Glückwunsch, dass du dich überwunden hast. Konnte beim Lesen deine Angst quasi spüren, aber auch das Gefühl, es geschafft zu haben!
    Was habe ich mich getraut und war hinterher stolz drauf? Nun da fällt mir spontan vor allem eins ein: Nein, es war nicht die Nacht, als ich im von Bären bewohnten Yosemite mit dem Handy als Taschenlampe bewaffnet durch den Wald schlich, um einen Sonnenaufgang zu beobachten und auch nicht die Fahrt mit dem Auto in Dunkeln entlang einer von Serpentinen geprägten Hangstraße ohne Randbegrenzung bei der mir hinterher fast schlecht wurde, als ich bei Tageslicht sah, wo ich da entlang gefahren bin – nein – es war der Heiratsantrag an meine Frau. Man nehme, einen eher zurückhaltenen Menschen wie mich, eine Show wie „Stars in Concert“ in Berlin mit 1000 fremden Menschen im Publikum und den Wagemut, einfach die Geschäftsleitung anzuschreiben, ob sie mich da nicht unterstützen könnten.. mitten in der Show bekam ich dann „zufällig“ das Mikrofon. Meine damals noch Freundin lag dabei lachend im Sitz, weil ausgerechnet „mich Pechvogel“ das getroffen hatte… Plötzlich Scheinwerferspot.. Ich geh vor ihr auf die Knie .. ihr Lachen verstummte abrupt.. Mein Puls bei 250 .. wochenlang geplant.. noch nie vorher dermaßem im Rampenlicht gestanden .. sie komplett geschockt und unfähig sich zu bewegen .. und dann ihr einen Antrag gemacht.. DAS war der Moment, wo ich mich im Leben zum ersten Mal komplett überwinden musste und worauf ich noch heute sehr stolz bin! … und ja, sie hat dann doch noch ein Ja herausbekommen und wir sind heute noch immer glücklich verheiratet! 🙂

  • Ja, wie recht du hast. Das Verlassen der eigenen Komfortzone gehört zum Leben einfach dazu bzw. es macht uns erst richtig klar, dass wir leben. Mich hat meiner erster Marathon in Berlin aus dieser Komfortzone gelockt. Obwohl mir ein befreundeter Fitnesstrainer total davon abgeraten hat. Und es hat mir am Ende soviel Spaß gemacht, dass ich dann die nächsten zwei Jahre darauf nochmals daran teilgenommen habe. ;o)

  • Ha- erste! Da ich ein wenig Höhenangst habe, zählt Paragliding zu meinen Top „ich hab mich getraut“ Erlebnissen, und auch wenn ich echt Bammel hatte und weiche Knie danach- solche Erfahrungen prägen sich besonders ein!

  • Oh, da gibt es eigentlich recht viele Dinge 🙂 Ich bin da wie du, selbst immer wieder überrascht, was ich mich eigentlich traue. Ich reise los und irgendwann steh ich da und denke mir: „Oh Gott, bist du verrückt?! Was hast du dir eigentlich dabei gedacht?!“

    Ich bin auf jeden Fall stolz darauf, schon alleine auf Reisen gewesen zu sein und dabei auch immer per Couchsurfing übernachtet zu haben. Und auch, wenn ich zwischendurch auf einer Raststätte irgendwo im Nirgendwo gestrandet war und dachte, jetzt ist es vorbei, bin ich stolz darauf, getrampt und völlig ohne Geld von Jena nach Berlin gekommen zu sein 😀 Man muss eben auch stolz auf die kleinen Dinge sein…

  • Also ich war schonmal im Hochseilgarten, hatte damit aber keine Probleme. Bisher gab es noch nichts großes was mich an meine „Angstgrenze“ gebracht hat. Ich hab nur totale Panik vor vielen Insekten und wenn ich es dann tatsächlich mal schaffe einen rießen Käfer oder eine große Spinne zu beseitigen bin ich einfach nur erleichtert.
    Umso mehr würde ich mir jetzt mit dem Gutschein mal so ein Erlebnis ermöglichen. Vielleicht Bungee Jumping oder etwas ähnliches. Ich bin dann wirklich gespannt ob ich mich das traue.

  • Bei deinem Artikel ist mir sofort mein letztes „ich-hab-mich-endlich-getraut-Erlebnis“ eingefallen. Vor zwei Wochen war ich in Florida mit Freunden im Urlaub und wir waren im Freizeitpark in Tampa. Man muss sagen, ich bin davor nie Achterbahn gefahren, weil ich mich einfach nicht getraut habe. Und dann sind meine Freunde einfach auf die Achterbahn gegangen, weil sie wussten, dass ich es eigentlich auch will und ich hinterher..es war dann ganz schnell auch schon wieder vorbei, aber währenddessen war es schon schlimm

  • Glückwunsch zu dem Erfolgserlebnis 🙂 das Gefühl nach dem „über-seinen-eigenem-Schatten-springen“ ist unbezahlbar.
    Du hast geschrieben, dass ganz unterschiedliche Erfahrungen erlaubt sind, also teile ich auch mal, worauf ich stolz bin.
    Bei Bungeejumps verschiedenster Höhen, Ziplining und allen möglichen neuen Erfahrungen bin ich normalerweise die erste, die HIER schreit (also würde der mydays-Gutschein, sollte ich ihn gewinnen, aufs Vollste ausgekostet werden :-P)
    Deshalb habe ich auch mit 19 das Land verlassen und einen Auslandsaufenthalt an den nächsten gepappt. Als es dann aber 6 Jahre später darum ging, wieder nach Hause zu kommen, zu meinem Freund und meiner Familie, die ich liebe, hatte ich die Hosen voll, aber so richtig. Was, wenn ich mich in einem langweiligen Umfeld selbst als langweilig entpuppe, wenn das alles davor nur eine schöne, aufregende Maske war? Ich habe mich nach langem Ringen, Überlegen und Zweifeln getraut und bin nach Hause gegangen. Das ist etwa 10 Monate her und ich bereue nichts, ich liebe es sogar!
    Siehe da, das Leben bleibt nicht stehen. Und wenn man will und ein bisschen Glück hat, ist es auch mit dem Reisen und tolle-Dinge-erleben nicht auf einmal vorbei.
    Sich trauen lohnt sich (fast) immer!
    🙂
    Danke für diese Aktion!
    Liebe Grüße, Christina

  • Dein Bericht ist echt super und macht bestimmt auch vielen anderen Mut, mal was Neues auszuprobieren. Ich habe mich damals getraut, für mein Studium alleine in ein fremdes Land zu ziehen und darauf bin ich immer noch ein bisschen stolz.
    Viele Grüße
    Agnes

  • Mein Leben ist dank zwei Kinder jeden Tag ein bißchen Abenteuer. Mit Kinderaugen sieht man plötzlich auch wieder die kleinen Dinge und das ist oft wirklich abenteuerlich.

    Ich bin besonders stolz drauf, dass ich mich getraut hab, alles allein zu meistern. Wir fahren zu dritt zum Campen oder auch wildzelten mit Lagerfeuer.

    Eigentlich habe ich auch Höhenangst. Trotzdem habe ich bereits eine Ballonfahrt überstanden und lief auch über die höchste und längste Hängebrücke in Tirol, den Blick immer nach vorn gerichtet 😀
    Daher Hut ab für deinen Mut. Solche Herausforderungen lohnen sich. Der Stolz danach ist doch ein tolles Gefühl.

  • Ich musste jetzt erst mal ein bisschen nachdenken, wo ich bisher in meinem Leben besonders mutig war. Sicherlich gibt es da einige Situationen, aber am meisten eingeprägt hat sich bei mir doch Folgendes: mit 9 Jahren habe ich mal mit einer Freundin eine Rettungsaktion gestartet. Wir hatten damals mitbekommen, dass der Schulteich samt Goldfische geleert werden sollte – dies konnten wir natürlich nicht einfach geschehen lassen und so haben wir uns aufgemacht und in geheimer Mission einfach alle Fische „geklaut“. Das war damals – für eine 9 Jährige durchaus mutig :-).

  • Mein Erlebnis ist wahrscheinlich von etwas anderer Natur als die meisten Kommentare hier.
    Worauf ich am stolzesten bin, ist meine Matura. Das klingt jetzt vielleicht nicht besonders, aber für mich war es das.
    Denn zu der Zeit, als die Examen stattfanden, lag ich im Krankenhaus. Alle haben mir gesagt, ich soll es einfach gut sein lassen und im Herbst zu den Prüfungen antreten.
    Ich ließ mir aber nichts sagen, und bestand darauf, anzutreten. Bevor ich morgens zu den Prüfungen gehen konnte, musste ich immer einen Zettel unterschreiben, dass ich auf eigene Gefahr gehe, denn die Ärzte waren auch nicht gerade begeistert. Kaum war die Prüfungen vorbei, war ich wieder auf dem Weg ins Krankenhaus.

    Ich bin sehr stolz auf micht. Irgendwie habe ich es nicht nur geschafft, die Prüfungen zu bestehen, ich habe sogar mit Auszeichnung abgeschlossen. Das alles obwohl mir jeder gesagt hat, ich soll es bleiben lassen.

  • Wir haben in unserem letzten Urlaub am Gardasee den Monte Baldo bestiegen…da sind wir schon ganz schön an unsere Grenzen gekommen, aber danach waren wir auch wahnsinnig stolz auf uns und der Ausblick hat sich auch gelohnt!

    LG Anne

  • Ich habe mich getraut, ein Jahr ‚Pause“ zu machen. Für Praktika und ganz viel Reisen, und weil ich einfach eine Pause brauche. Jeder macht mich aktuell total kirre, dass das eine ganz miese Idee ist, aber ich glaube, das wird gut! Der Gutschein wäre eine super Sache, dann kann ich in meinem Gap Year noch eine tolle Sache mehr für mich machen, bei der ich nichts darauf gebe, was jemand anderes davon so hält 🙂

  • Wir waren vor 2 Jahren auf Teneriffa Schnuppertauchen…14 m tief…war echt klasse und bin sehr froh das wir das gemacht haben.

  • Ich habe mich getraut mich zu entschuldigen.
    Vor einigen Wochen schon, trennte ich mich von meinem Freund. Von meiner ersten großen Liebe, meinem Lebensmittelpunkt, um den sich zwei Jahre lang meine ganze, kleine Welt gedreht hatte.
    In den Wochen danach mied er mich. Sah mir zwar in die Augen, wenn wir uns in der Schule über den Weg liefen, doch richtete er seinen Blick jedes mal wieder stur gerade aus, wenn ich es schaffte ein „Hi“ über meine Lippen zu bringen. Ich wollte nicht, dass es so wird! Mein naiver Wunsch, dass so etwas wie „Freunde bleiben“ tatsächlich möglich ist, schwand von Tag zu Tag. Fünf Wochen nach unserer Trennung waren wir beide auf einer Party. Nachdem wir uns die ersten Stunden konsequent aus dem Weg gegangen waren, setzte er sich auf einmal neben mich. Überrascht und doch auch froh begannen wir zu reden, zu lachen und ich spürte wie glücklich ich war. Genau so hatte ich gehofft, dass es werden würde. Wir beide, echte Freunde.
    Vielleicht, weil ich es immer noch so gewohnt war, ihm alle meine Gedanken, alles, was in meinem Kopf vorgeht, mitzuteilen, erzählte ich ihm, dass ich wenige Tage nach unserer Trennung einen anderen Jungen geküsst habe.
    Daraufhin stand er auf und ging.
    Ich schrieb ihm, dass ich es bereue. Dass ich hoffe, dass ich nicht wieder alles kaputt gemacht habe. Versuchte zu erklären. Aber seine Antwort war so eindeutig wie nie zuvor: „Bitte tu mir den Gefallen und schau ich sprich mich nie wieder an!“
    Mein erster Gedanke: „Okay, kein Problem, Arschloch, ich brauch dich sowie so nicht, schließlich war ich es die sich von dir getrennt hat. Kann ich doch nichts dafür wenn du nicht drauf klar kommst, dass ich schon wen anderes geküsst habe.“
    Mein zweiter Gedanke: Zugegeben, das waren keine Gedanken, das waren Heulkrämpfe ein ganzes Wochenende lang, weil es mich so verletzt hat, was er mir so direkt ins Gesicht geworfen hat. Nie, kein einziges mal hat er mich beleidigt oder so gemeine Dinge gesagt. Nie.
    Trotzdem entschied ich mich dazu, ihn nicht noch einmal anzusprechen, sondern das zu tun, was er gefordert hatte.
    Im Ethik Unterricht wurde mir dann aber alles klar: „Zeige an einem Beispiel, weshalb die Aussage ‚Das wertvollste Geschenk, das man einer Person machen kann, ist Zeit.‘ zutreffen kann.“ Ich dachte an den rießen Streit und beschloss darüber zuschreiben, dass schon einige Sekunden in einem Gespräch, in einem Streit, Freundschaften retten könnten. Tagelang beschäftigte mich mein Aufsatz. Schließlich hielt es nicht mehr aus, mit einer Person, die mir immer noch so wichtig war, so zerstritten zu sein.
    Ich nahm all meinen Mut zusammen und rief ihn an. Mein Herz klopfte laut und meine Hände zitterten. Und dann. Dann nahm er nicht ab, drückte mich weg. Es fühlte sich an, als wäre ich mit voller Kraft gegen eine Wand gelaufen. Klar dachte ich wieder voller Trotz zuerst: „Gut, bitteschön, dann eben nicht. Ich habe es wenigstens versucht.“ Aber eigentlich versuchte ich nur, meine Traurigkeit in irgend eine Ecke meines Kopfes zu verschieben.
    Aber später, am Abend, rief er mich zurück. Wieder war ich nervös, ängstlich, gespannt.
    Wir verabredeten uns und trafen uns am nächsten Tag.
    Ich entschuldigte mich für das, was ich so gedankenlos gesagt hatte.
    Was ich gesagt hatte, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass er vielleicht doch verletzter und trauriger über unsere Trennung war, als es schien.
    Er entschuldigte sich für das, was er mir geschrieben hatte.
    Ich bin stolz auf darauf, dass ich mich getraut habe, ihn anzurufen und mich zu entschuldigen, obwohl er mich nicht mehr sehen wollte. Ich bin stolz darauf, dass ich mich getraut habe, meinen eigenen Stolz zu überwinden und trotz der Zurückweisung wieder den ersten Schritt zu machen.
    Denn es war die beste Entscheidung, die ich seit langem getroffen habe.
    Ich habe so die Freundschaft zu einem der (immer noch) wichtigsten Menschen gerettet.

  • Ich traue mich jeden Tag zur Arbeit… ist das nix? 😉

  • also so richtig „Stuntmäßiges“ habe ich noch nicht gewagt – hat sich auch noch nicht ergeben! aber ich finde es ja schon wahnsinnig mutig, wenn ich wieder mal nen Vortrag gehalten habe, ohne umzukippen…
    Irgendwie denk ich mir in den Momenten jedesmal, Klippenspringen wäre jetzt einfacher!

  • Ich habe mich getraut, vor zwei Jahren einen Segelflugkurs mitzumachen. Okay, es saß immer ein Fluglehrer hinter mir, aber so richtig drüber nachgedacht habe ich zuerst nicht, wo ich mich da angemeldet hatte. Und wenn man dann in einem Flugzeug ohne Motor sitzt und an einem Seil in den Himmel gezogen wird, ist das doch noch ein etwas anderes Gefühl. Und wenn man dann auch noch so ein Flugzeug selber lenken kann und soll, da ist man dann auch gleich doppelt aufgeregt.. Es hat aber unheimlich viel Spaß gemacht. 🙂 Mit so einem Gutschein würde ich definitiv wieder in die Luft wollen. Vielleicht aber auf andere Art und Weise.. zum Beispiel Paraglyden oder Fallschirmspringen..?!
    Liebe Grüße und ein wirklich toller Artikel! 🙂

  • Mensch Ani, da hättest du auch mit auf die Tarzaning-Tour in Meran kommen können. 😉 Der letzte Sprung war auf jeden Fall meine größte Überwindung. 🙂

  • Ihr Lieben,

    das Gewinnspiel ist beendet! Vielen Dank, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt. Ich habe soeben ganz fair ausgelost und die Gewinnerin ist Susanne, bei der ich mich per Mail melden werde.

    Liebste Grüße, ein Kuss und frohe Ostern,
    Ani

Join the discussion

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.