It might be over soon: Bon Iver, das Meer, das Flugzeug, die Melancholie.

Ich weiß nicht, ob es mein Kopf oder mein Herz ist, aber mindestens eins von beiden rattert, wenn ich im Flugzeug sitze. Sonntagabend bin ich aus einem nächtlichen und beleuchteten Kopenhagen geflogen, das Meer unter mir, die Wolken noch über mir, die Melancholie direkt dazwischen.

Und hach, was war das schön. Das sind Momente, in denen ich nicht traurig oder glücklich, sondern irgendwas dazwischen bin. Wie Abschiede, die schmerzen, sich aber das Wissen dazwischen schiebt, dass es nicht für immer ist. Eine Zwischengefühl. Irgendwas, das unglaublich inspirierend auf mich wirkt.

Und dann kommt Bon Iver mit diesem neuen Song rum und alles ist irgendwie gut und ein bisschen traurig und ein bisschen arg schön. Das Hach wird zum State Of Mind. Die Playlist für schöne Nachtflüge, für Zugfahrten in den Sonnenuntergang. Ein Soundtrack für wichtige Gedanken. Oder Gefühle, die sich nicht wegschieben lassen. Oder beides. Der Sommer darf melancholisch sein. Schließlich singt Bon Iver it might be over soon. Und so fühlt es sich auch an.

 

It might be over soon, soon, soon
Where you gonna look for confirmation?
And if it’s ever gonna happen
So as I’m standing at the station
It might be over soon


 


 

 

Hier gibt es alle weiteren Playlists.

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