Po-esie scha-det nie.

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Po-esie scha-det nie.

Vielleicht kein großes Kino, dafür aber ein kleines Gedicht:

Der Tanz

Ein Knacken.

Und dann nichts.

Ein Seufzen.

Und die Welt wird erklärt.

Manche Dinge werden nicht in Worte gefasst.

Manche muss man spüren. Und berühren,

damit es reicht.

Erkennen, um zu wissen,

Dass es da ist.

Alles.

Und nichts.

Immer in einem Raum.

Wir existieren gleichzeitig

Und doch in Parallelwelten.

Eine Hand im Licht. Sie tanzt.

Ein Schatten huscht. Und alles vorbei.

Eine Hand im Haar. Und der Duft im Mund.

Wird es langsam verschwommen,

bis nichts mehr da.

Eine Hand greift danach, hält fest.

Es entrinnt.

Alles dunkel. Slash. Neuer Tag.

Jeden Tag aufs Neue

Gewinnen. Verlieren.

Sich halten,

ihn umklammern,

den Lauf der Zeit

Und seinen Platz finden.

Verstehen. Dass manches real ist

Auch wenn der Nebel es verhüllt.

Und wir alleine sind, mit dem

Boden unter den Füßen

Und einer Hand im Nebel,

die tanzt.

 

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Geschrieben von Anika

Ausgebildete Schauspielerin, doch auch schon immer Autorin, Reisende, Geschichten-Erzählerin, Suchende und manchmal finde ich auch was.
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