Das Glücksprinzip von Usedom

Usedom hat sich irgendwann mal gedacht: Wir nehmen jetzt Wasser, Felder, Weitläufigkeit, Sand, Stille und garnieren das Ganze mit Kaffee, Kuchen, Sahne und Sonne. Das nennen wir dann passenderweise unser Glücksprinzip. Super simpel, super Sache.

Ich habe es für mich ausprobiert und eine Woche lang an der Ostsee verbracht, 12 Stunden Fahrtzeit von München entfernt und genauso fühlte es sich an: Es war eine andere Welt. Aber eine verdammt Schöne.

Bildschirmfoto 2015-06-06 um 20.04.06

 

Was ich in Usedom gemacht habe und empfehlen kann, wenn es euch um Entschleunigung geht. Stichwort slow travel – brauchen wir alle irgendwann mal. Und warum gerade dafür in die Ferne fliegen, wenn wir es (quasi) vor der Haustür haben? Eben, mir fällt da auch kein Gegenargument ein.

Die Zutaten des Usedomer Glücksprinzips:

 

  • Durch die Felder streifen

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  • Im Pier 14 Dinkelwaffeln essen und den besten Cappuccino trinken, den ich weit und breit gefunden habe. Übrigens: Das Pier 14 bietet leckere vegane Gerichte an, die richtig gut aussahen, ich jedoch überteuert fand (veganer Burger ohne Pommes: 14 Euro)

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  • Fahrrad fahren! Immer und überall! (Insgesamt gibt es mehr als 150km ausgebaute Fahrradwege, holy moly!)

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  • Reiten

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  • Mit dem Fahrrad durch die Alleen fahren und vor Freude klingeln

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  • An den Promenaden der Ostseebäder entlangschlendern

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  • Faul am Strand liegen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen

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  • Pendant: Den Kopf freipusten lassen – wirkt Wunder!

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  • Am Achterwasser entlangstreifen

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  • Sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass das Deutschland ist! Ich als Münchnerin vergesse regelmäßig, dass meine Heimat ja wirklich einen Zugang zum Meer hat – obwohl ich Jahre meiner Kindheit auf Langeoog (Nordsee) verbracht habe.

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Überzeugt? Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken und zu unternehmen, siehe hier. Aber das war es nicht, worum es mir in der Woche meines Aufenthaltes ging.

 

Vielen Dank für die Einladung, liebes Usedom (UTG). Meine Ansichten sind selbstverständlich meine eigenen.

 

15 comments

  • Seufz … ich möchte jetzt auch Fahrrad fahren und vor Freude klingeln.

    Ich vergesse nicht nur oft den Zugang zum Meer, sondern überhaupt wie schön Deutschland ist. … Dabei haben so viele Plätze so viel zu bieten. Sei es Rheinspaziergänge, romantische Altstadtgassen, wildes Treiben oder eben das echte Meer.

    Tolle Bilder übrigens.

    Viele Grüße
    Tanja

    • Danke dir, liebe Tanja!

      Ja, geht mir absolut genauso. Ich liebe München, schimpfe aber immer, dass hier das Meer fehlt, anstatt einfach mal wieder an die geliebte Nordsee zu fahren. Es gibt so viel Schönes in good old Germany.

  • Herrlich! Aber ich muss lachen: Ich gehöre nicht zu denjenigen, die gerne vergessen wie schön die eigene Heimat ist! Ich mag es eigentlich (fast) überall. Mann muss nur richtig hinsehen, oder? Sonnige Grüße,
    Jutta

  • Liebe Ani,

    ein ganz toller Beitrag zur Schönheit und Vielfältigkeit unserer Insel. So viele kleine Details und Besonderheiten stechen dir ins Auge, für denen anderen der Blick einfach fehlt.
    Und ich muss gestehen, dass es mir oft genauso geht: Man vergisst viel zu oft, was Deutschland für tolle Ecken zu bieten hat. Ich war schon in Australien etc. aber selbst z.B. noch nie in München. Steht aber auf meiner Liste.

    Deine Bilder sind auch wirklich sehr schön.

    Liebe Grüße,
    Fenja vom usedom.de Team

  • Obwohl ich aus MV komme war ich schon ewig nicht mehr auf Usedom. Deine Bilder haben einen guten Anreiz geschaffen das in naher Zukunft mal zu ändern 😉

  • Liebe Anika, ein wunderschöner Post mit tollen Bildern! Ich war selbstischen einmal auf Usedom und kann nachvollziehen, warum du die Insel liebst! Am besten finde ich den letzten Punkt. Man reist doch gerne mal in die Ferne und von München aus sind Italien und Südfrankreich genauso nah wie Nord- und Ostsee. Trotzdem hat die deutsche Küste was, das man sonst nirgendwo findet. Schau gerne mal vorbei auf meinem Blog, lieben Gruß, Katrin von https://ilovetravelling.de

  • Das ist wirklich ein toller Beitrag mit schönen Eindrücken und Impressionen von der Insel Usedom. Ein Urlaub auf der Halbinsel lohn sich wirklich. Es gibt so vieles zu entdecken. Es wird einfach nie langweilig.

  • […] kann nicht sagen, dass mir Usedom von allen deutschen Inseln am besten gefällt, weil ich bisher lediglich noch auf Langeoog und […]

  • Wieder mal ein feines, inspirierendes Kleinod von Dir! Schöne Bilder, die Launemachen! Usedom fand ich damals auch sehr schön, in den vermeintlich ruhigeren Wintermonaten sogar noch mehr als im Sommer. (Und ich sollte by the way auch endlich mal was darüber online bringen!) Ach, komm‘ ich heut‘ nicht, bleib‘ ich wohl auch morgen zu Hause… 🙂

    Weiter so mit Deinem Blog!

    LG aus dem sonnigen Süden,
    Jan

    • Danke dir, das freut mich! Der Norden kann halt wirklich was.
      In diesem Sinne, sonnige Grüße aus dem Süden zurück 😉

  • […] wie ich schon auf Usedom festgestellt habe: Die exotische, andersartige, inspirierende Welt da draußen, fernab von […]

  • […] jedem armen Land diese Krone aufzusetzen – ist es möglich, ein Leben zu führen, das dem in Deutschland […]

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