Wild At Heart: Der Nationalpark Wilson’s Promontory

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit den Haftpflichthelden entstanden, da mir vor allem auf Reisen ständig teure Geräte aus der Hand rutschen und ich vieles kaputtmache. Am Ende des Textes gibt es deshalb einen Infokasten zu der Versicherung, die mich restlos überzeugt hat.


Für Travellers Insight war ich im Oktober im australischen Victoria unterwegs. Und wie es oftmals so ist bei Pressereisen, folgt ein Highlight dem anderen, sodass man sich kaum entscheiden kann, welche Orte und Begegnungen die schönsten waren. In Victoria war das anders. Auch wenn die Reise fantastisch organisiert und durchdacht war, auch wenn alle besuchten Orte pittoreske Wohlfühlflecken auf der Karte waren, so war es vor allem einer, von dem ich mich nur schwer wieder trennen konnte: Der Nationalpark Wilson’s Prom, gelegen auf einer Halbinsel von unglaublicher Schönheit.

Norman Bay: Hier fließt der Tidal River in den Pazifik.

Tidal River

Rund 130 Kilometer Küste und über 80 Wanderwege gibt es hier zu entdecken, neben Granitfelsen und Regenwäldern durchwanderte ich auch Laubwälder, ging zwischen niedrigen Sanddünen entlang, stand an den saubersten und schönsten Stränden, die ich seit langem gesehen habe, und schlief am Abend in meinem Glamping-Zelt ein. Von vorne.

Meine Zeit auf der Halbinsel fühlte sich bereits bei der Ankunft zu kurz an, und so ist es ja immer mit diesen Orten, die sich bereits bei der Anfahrt ins Herz schleichen. Rund 30 Kilometer sind es vom Eingang des Parks bis nach Tidal River, der einzigen Siedlung, wo es eine Touristeninformation und einen Shop gibt (der, wie überall in Victoria, großartigen Kaffee hat) sowie Campingplätze und Glamping-Zelte. Das ist alles. Luxusrestaurants und Hotelanlagen sucht man hier vergeblich – die Natur und ihr Schutz haben Vorrang vor allem. Also durchstreifte ich die weiträumige Anlage bis zu meinem Zelt, in dessen Vorgarten (na gut, genau genommen im Garten des Nachbarn) ein Wallaby auf mich wartete.

 

Am ersten Tag wanderten wir über den Tidal River bis zum Pillar Point, der sagenhaft schöne Ausblicke bietet. Der Fluss, eigentlich ein Süßgewässer, fließt hier in den Pazifik, dadurch vermischen sich die Gewässer und er hat einen bestimmten Salzgehalt. Wer den Blick über die Landschaft schweifen lässt, wird vielleicht genauso wie ich das Gefühl haben, mitten in den Dreharbeiten von Jurassic Park zu stehen. Als ich das laut aussprach, quiekte Phoebe, unsere Begleiterin des Touristenverbandes von Visit Gippsland, lachte und sagte, sie würde das jedem Touristen erzählen. Gedreht wurde hier bisher noch nicht, ich finde jedoch, es würde sich mehr als anbieten.

Verwunschene Wälder, weite Blicke, ein warmer Frühlingstag, der von einer kühlen Luft durchzogen wurde, der betörende Duft all der Blumen, die gerade erblühten – während Phoebe erzählte, wie überlaufen The Prom im Sommer ist, fiel mir die unglaublich friedliche Atmoshäre des Frühlings auf. Ich würde immer wieder zu dieser Jahreszeit hierherkommen.

 

Whisky Bay

Am Abend saßen wir auf der Veranda, tranken Rotwein und aßen Nüsse, bevor wir uns für den Sonnenuntergang zum letzten Mal an diesem Tag ans Meer aufmachten. Der Weg zur Whisky Bay führte über Holzbrücken und an niedrigen Dünen entlang, während die untergehende Sonne hindurchblitzte. Ich saß in den letzten Jahren an so vielen Stränden und viele von ihnen waren bezaubernd, jedoch auch oft vermüllt. Und meist lagen Schleierwolken vor der untergehenden Sonne, sodass dieser eine, einzigartige Sonnenuntergang immer wieder ausblieb. Hier, in der Whisky Bay, war der Strand makellos, rein und feinpudrig. Der Himmel klar, die Sonne ein feuerroter Glutball – es war einer der beeindruckendsten Momente unserer Reise.

 

 

Mount Oberon

Am nächsten Tag wanderten wir eine gute Stunde auf den Mount Oberon, vorbei an der Tiger Snake, die hier lebt und zu den drei gefährlichsten Schlangen der Welt gehört. Ich sage das, weil sie zu Australien dazugehört und man sich ihrer Anwesenheit (auch wenn man sie nicht sieht) bewusst sein sollte. Gerade in der Natur ist man hier ständig umringt von giftigen Tieren, aber so verrückt sich das anhört, so gehört es hier zum Alltag. Die Tiger Snake trifft man vor allem im Sommer, wenn sie sich in der Hitze der Sonne mitten auf der Straße oder auf einem Felsen aufwärmt. Daher ist es wichtig, immer wieder mit den Füßen zu stampfen. Mehr wird nicht passieren. Zumindest wir uns das immer wieder versichert. Und spätestens an Ausblicken wie diesen angekommen, ist die Schlange vergessen. Ein perfekter Rundumblick über die weichen Buchten, und der Blick verlor sich am Horizont, denn irgendwo dort, da lockte Tasmanien.

Wieder unten angekommen, kreuzte ein süßes Wallaby den Weg, liefen Emus am Horizont entlang (leider zu weit weg für meine Kamera), stibitzte ein Pennantsittich unsere Nüsse – und Australien übte mit seiner Vielzahl an exotischen Tieren eine Anziehungskraft auf mich aus, bevor ich überhaupt wieder im Flugzeug Richtung Deutschland saß.

 

 

Die Flagge der Aborigines, der Ureinwohner des Kontinents, und die von Australien.

 

Squieky Beach: Hier quietscht der Sand.

Wilson’s Prom ist für mich ein wilder und wunderschöner Park, an den ich definitiv zurückkommen werde. Ich vermisse es jetzt schon, nachts in meinem Zelt zu liegen, und nichts, absolut nichts zu hören, außer dieser puren Stille der Natur, bevor ich am frühen Morgen von einem Vogelkonzert geweckt werde, mir einen Kaffee mache und mich damit auf meine Veranda setze, ins Licht der Morgensonne, am anderen Ende der Welt.

Kurzinfos

  • Wilson’s Prom liegt eine 3-stündige Autofahrt von Melbourne entfernt auf der südlichsten Halbinsel des Staates Victoria.
  • Selbstverpflegung ist ein Muss, ein Zelt oder Wohnwagen hingegen nicht. In Tidal River ist es möglich, einfache Unterkünfte zu buchen. Achtung: Im Sommer ist der Park restlos ausgebucht.
  • Phoebes Geheimtipp: Zum Leuchtturm wandern und dort übernachten!

Alle Infos gibt es hier.


Wie du dank der Haftpflichthelden jede Reise genießen kannst!

Auf meiner Australienreise hat mein brandneues iPhone Beton geküsst, was einen gewissen Schatten über den Tag legte, denn – mir rutschen ständig Dinge aus der Hand, wahlweise die teuersten:  In Curaçao habe ich meine GoPro im Meer geschrottet, in Benin fiel mir mein Macbook Air auf die Straße, und diese Geschichte geht auch zuhause weiter. Glücklicherweise habe ich bisher immer nur meine eigenen Sachen zerstört, die alle versichert sind, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis mir das mit dem Eigentum von Freunden oder Fremden passiert. Wer mich hier in Sachen Haftpflichtversicherung (zuhause und im Ausland) vollkommen überzeugt hat, sind die Haftpflichthelden. Denn das Blöde ist ja: Man denkt vor allem an die eigenen Dinge. Was ist jedoch mit Mietsachschäden im Ferienhaus, Camper, Hotelzimmer? Was ist mit Surfbrett oder der geliehenen GoPro beim Schnorchelausflug?

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Vielen Dank an die Haftpflichthelden für die Unterstützung dieses Artikels. Vielen Dank außerdem an Travellers Insight, die mich auf diese wundervolle Pressereise mit Visit Victoria und Qatar Airways geschickt haben. Meine Meinung zu schlafenden Koalas, Sandstränden und kaputten Handys bleiben davon natürlich unberührt.

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2 comments

  • Traumhafte Bilder! Ich bin ja auch ein absolutes Strandkind, aber wie es so ist – vielerorts bricht mir das Herz, wenn ich den ganzen Müll sehe. Kann da deine Freude über diesen fantastischen Strand wirklich nachvollziehen!
    Liebe Grüße
    Tatiana
    The Happy Jetlagger

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