Der Tanz

Der Tanz

 Ein Knacken.
Und dann nichts.

Ein Seufzen.
Und die Welt wird erklärt.

 Manche Dinge werden nicht in Worte gefasst.
Manche muss man spüren. Und berühren,
damit es reicht.
Erkennen, um zu wissen,
Dass es da ist.
Alles.
Und nichts.
Immer in einem Raum.
Wir existieren gleichzeitig
Und doch in Parallelwelten.

 Eine Hand im Licht. Sie tanzt.
Ein Schatten huscht. Und alles vorbei.

 Eine Hand im Haar. Und der Duft im Mund.
Wird es langsam verschwommen,
bis nichts mehr da.

 Eine Hand greift danach, hält fest.
Es entrinnt.
Alles dunkel. Slash. Neuer Tag.

 Jeden Tag aufs Neue
Gewinnen. Verlieren.
Sich halten,
ihn umklammern,
den Lauf der Zeit
Und seinen Platz finden.

Verstehen. Dass manches real ist
Auch wenn der Nebel es verhüllt.
Und wir alleine sind, mit dem
Boden unter den Füßen
Und einer Hand im Nebel,
die tanzt.

 

Join the discussion

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.