Warum wir gehen. Gedanken zu meinen eigenen Gründen

Die neidvollen Blicke fragen „wie finanzierst du das?“. Die skeptischen Blicke fragen „wovor rennst du weg?“. Die verstehenden Blicke, die nicken nur knapp zu. Aber warum wir wirklich gehen, das ist doch eigentlich so offensichtlich.

Natürlich wird es immer jemanden geben, der seine sieben Sachen packt und loszieht, um das Weite zu suchen. Im Umkehrschluss bedeutend, etwas hinter sich lassen zu wollen. Und das ist gut und wichtig, denn unterwegs ist der Ort, der einem klar macht, dass man nie vor etwas wegrennen kann. Du kannst alle Ozeane der Welt zwischen dich und der Situation stapeln, vor der du flüchtest, du wirst nie dort ankommen, wo du durchatmen kannst und dich nicht verfolgt fühlst.
Ich bin mal weggelaufen, um ehrlich zu sein, schon mehrmals, aber genau das habe ich mittlerweile begriffen.

Deswegen laufe ich nicht weg, ich laufe.

Wer ein ganz kleines bisschen begriffen hat, dass Reisen nicht wirklich etwas gemein hat mit einem Vier-Sterne-All-Inclusive-Urlaub, der wird auch nicht mehr die Frage nach der Finanzierung stellen. Wird nicht mehr argwöhnisch anmerken, dass er am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig hat, denn bei mir – bei uns – sieht das oftmals genauso aus. Nur in Indien, Kolumbien oder Marokko ist das lange nicht so brenzlig wie in Deutschland.

Was bleibt, ist also die Frage nach dem Warum.

Selten werden wir verstanden. Diejenigen, die erschöpft aus dem Flugzeug fallen, sich zu Hause immer wieder erneut einrichten, Bettwärme beziehen und Nestbau beschnuppern, aber ein paar Augenaufschläge später wieder losziehen möchten. Denn so ist das bei mir. Und wenn ich ehrlich bin, dann gehöre ich ganz gerne zu dieser Gruppe, die oftmals in fragende Gesichter blickt, denn mir geht es ähnlich mit ihnen. Ich schaue fragend zurück.
In meiner eigenen Familie gibt es kaum jemanden, den es weiter weg zieht als die Alpen oder mal ein Ausflug in die Sonne Italiens. Seit Jahren versuche ich meine engsten Familienmitglieder zum Reisen zu motivieren. Es funktioniert nicht. Lieber schauen sie sich meine Bilder an, lesen meine Texte und beten sonntags dafür, dass ich heil zurückkomme. Also, warum?

Ich gehe, ganz einfach, um irgendwann einmal bleiben zu können.

Ich bin 27, ich habe Hummeln im Hintern, ich habe das Privileg, die ganze Welt sehen zu dürfen. Ich komme aus einem Land, das es mir möglich macht, ohne Probleme woanders einreisen zu dürfen. Und warum sollte ich mir diese Welt nicht anschauen wollen? Wie kann es die Menschen nicht hinausziehen, um mal zu schauen, was da sonst noch passiert? Aber wenn es jemanden gibt, den es niemals hinausziehen wird, dann hoffe ich, dass er glücklich ist in seinem warmen Nest, denn das ist doch viel wichtiger als sich gegenseitig zu verstehen.

 

Vielleicht, weil es manchmal bedeutet, in einem unbequemen Bett zu schlafen. Oder eine traurige Erfahrung zu machen. Die Sache, die wir dabei vergessen, ist aber die: Das alles passiert zuhause genauso. Nur nehmen wir es weniger wahr und schenken solchen Erlebnissen nicht die volle Aufmerksamkeit.

Vor nicht allzu langer Zeit bin ich an einem Freitagabend quer durch München gelaufen. Das war alles andere als geplant, denn geplant war, einen schönen Abend in bester Gesellschaft in neuer Lieblingsbar zu verbringen. Open end. Doch der frühe Abend verlief ungewollt anders und so fand ich mich alleine wieder, zwischen Bars, deren warmes Licht mich hineinzuziehen versuchte, knutschenden Pärchen in dunklen Ecken und vorbeihetzenden Menschen, die sich gegenseitig ins Handy lachten.
Ich fühlte mich unfassbar alleine.
Gleichzeitig ging ich im Kopf die Liste der Menschen durch, die ich in so einer Situation nun anrufen könnte, und merkte, dass ich nicht offen war für Gesellschaft. Was für eine absurde Kombination von Gefühlen. Also lief ich nach Hause, eine gute Stunde lang, durch die Innenstadt Münchens, vorbei an allem, was meine Einsamkeit minütlich verstärkte. Und ich dachte mir, hey, wärst du nun in einem fremden Land, würdest du dich in eine Bar setzen, einen Drink bestellen und den Barkeeper fragen, was sein Lieblingsplatz in der Stadt sei. Warum kannst du das nicht hier, warum nicht zuhause?

Ich weiß es nicht. Vielleicht, weil mein heimatliches Ich nicht so mutig und frei ist, wie mein wildes Herz auf Reisen. Ich traute mich nicht und fühlte mich unwohl. Ich war verschlossen, in mir selbst und in der Stadt, in der ich lebe.

Genau deswegen gehe ich regelmäßig. Laufe irgendwo hin, für neue Geschichten und für Erfahrungen. Damit ich später mehr erzählen kann. Und damit ich mitreden kann, sagen kann: Das Land ist viel besser, als sein Ruf vermuten lässt. Oder: Hier könnte ich mir vorstellen zu leben, wenn ich mal nicht mehr weiß wohin.

Und ist es nicht kostbar zu wissen, wo es abseits des behütenden Nestes einen Ort gibt, der eine Alternative bieten kann? Für den Fall, dass man sie braucht?

Copyright 2014, Deniz. Pinakothek, München

Irgendwann bleibe ich. Vielleicht hier, vielleicht am Ende der Welt. Aber bis ich wirklich bleiben kann, schaue ich mir alles an. Ich kaufe nicht die Katze im Sack. Und mir reichen auch nicht die Erfahrungen anderer.

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Alle Fotos wurden von Deniz gemacht. Das Titelbild ist von mir (Meran, 2013).

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31 comments

  • Ich gehöre ja eher zu denen, die nicht so wahnsinnig gerne reisen. Obwohl, eigentlich stimmt das nur so halb. Ich bin schon sehr gerne an fremden Orten und sehe fremde Dinge. Aber auf der anderen Seite hasse ich das Reisen: Flugzeuge, Züge, Autos … schrecklich! Und ich hasse es, in fremden Betten zu schlafen und meine schwierigen Essgewohnheiten verrenken zu müssen. Das ist sehr schade, weil es natürlich so viel auf der Welt zu sehen gibt.
    Ich kenne das aber übrigens auch, dass man sich im Vertrauten irgendwie beengter fühlt als im Fremden. Ich war mal in einem Hostel in Stockholm in einem gemischten Zimmer. So lange alle Jungs „Ausländer“ waren, war das alles total okay. Aber als zwei Deutsche in unser Zimmer zogen, fand ich es total unangenehm, mit fremden Männern ein Zimmer zu teilen.

    • Mir geht’s da ähnlich mit den Deutschen auf Reisen. Sobald ich irgendwo ein deutsches Wort, im besten Fall noch einen Dialekt, höre, nehme ich Reißaus und frage mich danach, ob ich denn überhaupt was gelernt hätte bzgl. Offenheit? Fühle mich bei Deutschen – auch im Zimmer – immer unwohl. Total seltsam. Aber dafür gibts ja preiswerte Doppelzimmer in Hostels, die noch dazu nicht nach Füßen riechen! : )

  • Mal wieder wunderbar geschrieben…..

    Eine schöne Lektüre morgens um halb fünf in Kolumbien, wo mich vorgestern eine Frau auf der Strasse „aufgesammelt“ hat. Bei der wohne ich jetzt. Für € 7 die Nacht. By the way, mit Geld sind die Eindrücke hier eh nicht zu bezahlen! 😉

    LG aus Villa de Leyva…

  • Wow, wundervoll geschrieben! Ani, du hast es echt drauf 😉

    Mir geht es sehr ähnlich, auch wie du das beschrieben hast in der eigenen Stadt nicht das zu tun, was man im Ausland tun würde. Ich wohne mittlerweile seit 4 Jahren in München und ich kann hier einfach nicht so sein,wie ich bin wenn ich woanders bin. Mal abgesehen davon verstehen die meisten nicht was ich denke oder wie ich über manche Dinge z.b. den Materialismus hier in Muc denke.

    Du bist auf jeden Fall nicht alleine 🙂

    LG

    • Vielen Dank, Aylin und liebe Grüße in die Münchner Nachbarschaft!

      Ich schätze, das ist wohl auch eine von vielen Aufgaben: Überall so zu sein, wie man ist, unabhängig davon, wo man ist. Was meinst du? Klingt doch nach einer Challenge!

  • Schön! Und wahr.
    Und die Frage, warum man sich hier nicht ähnlich offen verhalten kann wie am anderen Ende der Welt, bleibt zu beantworten. Ich glaube, ich gehe jetzt gleich mal raus und versuche es!

    • Marco, von dir hätte ich anderes erwartet! Du bist doch die Offenheit in Person und für mich, ganz ehrlich, in Reiseverhalten ein richtiges Vorbild.

  • Toller Artikel! Danke!

  • Ich finde die Anekdote klasse, wo du den Abend in München beschreibst und dich fragst, wieso du so anders handelst als auf Reisen. Ich war schon in ganz ähnlichen Situationen und frage mich immer noch, wieso man im Heimatland so unterschiedlich reagiert. Oder eben solche Dinge nicht macht. Hört sich fast wie zwei Personen an. Aber mir gehts genau so…

    • Sarah, das beruhigt mich. Ganz ehrlich. Ich habe schon oft überlegt, ob ich mal darüber schreiben soll, aber ich dachte immer, ich sei halt einfach nicht fähig, mein „reisendes Ich“ mit meinem Hier und Jetzt zu verbinden. Ich dachte, alle anderen, die viel auf Achse sind, sind da viel weiter und haben die Offenheit total drauf. Echt schade und gleichzeitig echt interessant.

  • Sehr schön geschrieben, Ani! Ich kann dir absolut nachempfinden. Ein Hoch auf das Reisen, denn lustigerweise macht es das Zuhause sein doch nur NOCH schöner.
    Vielleicht, weil die Gefahr sich eingeengt zu fühlen verschwindet, wenn man regelmäßig in die Welt hinauszieht. Und so bleiben nur noch schönen Seiten des Zuhause sein übrig – während man kichernd neue Flüge bucht 🙂
    Liebe Grüße,
    Christina

  • Wunderbar! Du hast meine Gedanken in wunderschöne Worte gefasst! LG, Madlen

  • welch wunderbarer text, der mir sehr aus der seele spricht. nicht zu wissen, wann ich wieder aus meinem heimathafen ausbrechen kann, macht mich mürbe. ich habe manchmal das gefühl als lebte ich nur unterwegs und die zeit dazwischen -das zuhause sein- ist nur eine art schlaf oder trance in der einfach nichts passiert, das von bedeutung wäre. alles was wichtig war in der vergangenheit und was erinnerungswürdig ist, ist mir unterwegs passiert. und ich warte nur auf den moment in dem ich nicht mehr vom reisen in die trance wechseln muss. die zeit in der mein leben die reise ist.

  • ein ganz wunderbarer text.

  • Ich mag dich nicht nur für solche Texte, aber auch <3

  • Hi Ani,

    du schreibst mir aus der Seele. Danke. Wie oft ich Fragen dazu beantworten muss, wie ich meine Reisen finanziere. Manche Menschen verstehen einfach nicht, dass man wenn man sein Geld nicht für teure Handys, Kleidung oder Autos ausgibt und auch „Reist“ und nicht „Urlaub“ macht, nicht viel mehr Ausgaben hat. Für Sie gibt es diese Art zu reisen einfach nicht. Prioritäten setzen, das ist der Schlüssel. Und Erfahrungen auf Reisen sind mir so viel mehr Wert, als jeder Konsum von Dingen, die ich eh nicht brauche. Ich habe das letzte Jahr in England gelebt und hab eine unglaubliche Wandlung durchgemacht, indem ich Dinge besser zu schätzen weiß. Ich bin mutiger geworden und aufmerksamer. Jedes Mal wenn ich jedoch nach Deutschland zurück kam, fiel ich in alte Verhaltensmuster zurück und ärger mich über mich selbst. Ich bin nicht mehr aufgeschlossen und schnell ist mir alles zu viel. Während ich im Chinatown in Bangkok nicht genug von dem Getummel kriegen konnte. Schon seltsam. Ich habe mir außerdem vorgenommen zu reisen, um mir meinen Lieblingsort auf der Welt aussuchen zu können und dort zu leben. Die Welt gehört doch allen Menschen, und um so trauriger ist, dass vielen verwährt bleibt überall hinzureisen. Wir sind hierher geboren und nur weil jemand mal festgelegt hat, wo welche Landesgrenze verläuft heißt das nicht, dass bestimmte Orte unerreichbar sein dürfen.

  • […] im Leben machen einfach alles aus. Und wenn manche nicht mehr weiter wissen, dann fangen sie wohl einfach an zu laufen. Auch bei ihm, der vordergründig in die Natur wollte und gleichzeitig dem Konsum und in seinen […]

  • Liebe Anika, dein Beitrag ist wirklich wunderschön geschrieben! Ich kann das nachvollziehen, seit ich vor allem als Reisebloggerin unterwegs bin, kommen beinahe jede Woche Fragen nach der Finanzierung und der Lebensgestaltung. Wann man denn endlich ein normales Leben führen würde… Der nächste Satz lautet dann meist: „Ich sollte auch einen Reiseblatt schreiben, dann könnte ich auch umsonst reisen…“ oder „Ich würde ja auch gerne mehr reisen, ABER…“ Mit der Zeit wird man müde, sich zu erklären und mir schwirrt immer wieder der so viel zitierte Satz durch den Kopf: „Lebe nicht das selbe Jahr 75 mal und nenne das dein Leben“. Auf Reisen ist man freier, mehr man selbst und man lebt sein Leben intensiver. In diesem Sinne sprichst du mir aus der Seele. Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel! Lieben Gruß, Katrin von ilovetravelling

  • Hallo Anika, ich habe gerade gesehen dass der Artikel nicht mehr ganz neu ist, aber ich bin ganz neu auf deinem Blog und finde ihn toll. Ich reise selbst sehr gerne, aber habe gesundheitlich einige Beschwerden, die es mir nicht ganz so leicht machen. Also versuche ich meinen Rahmen auszunutzen und tue das so gut ich kann. Was mir immer wieder auffällt ist, wie unterschiedlich die Wahrnehmung von ‚viel Reisen‘ ist und auch die Vorstellung davon, was Reisen bedeutet. Wenn ich lange unterwegs ist schlafe ich in Hostelschlafsälen, bei Gastfamilien oder Bekannten, Reise mit den günstigsten Verkehrsmitteln und arbeite vor Ort, um mir meinen Aufenhalt finanzieren zu können. Das können sich viele nicht vorstellen. Ich hab auch ständig Hummeln im Hintern, versuche mich aber gerade an dem Konzept ‚Sei da glücklich wo du gerade bist‘ egal ob auf Reisen oder zuhause. Und ich kenne das Problem sich hier viel weniger zu trauen als wenn man alleine in einem fremden Land ist sehr gut.
    Ich werde auf jeden Fall weiterlesen <3

    • Liebe Anni,

      vielen Dank für deinen Einblick. Du hast vollkommen recht!
      Danke, dass du hier weiterliest, willkommen 🙂

  • „Ich gehe, ganz einfach, um irgendwann einmal bleiben zu können“.

    Ani ich verdrücke gleich eine Träne, so schön schreibst du. Lauf weiter bis du müde wirst und dich setzen willst!
    Und ich verfolge weiter deinen Weg 🙂

    • Jetzt verdrücke ich eine Träne. Das ist der schönste Kommentar auf diesem Blog, vielen lieben Dank.

  • Hallo Ani,

    danke, dass du so offen deine Gedanken über das Reisen teilst. Es tut gut von Menschen zu lesen, denen es ähnlich geht. Ich werde im Job immer wieder gefragt: „Du reist schon wieder? Verdienst du mehr als wir?“ Natürlich nicht – es ist nur eine Frage der Priorität. Und ich denke auch, dass man auf Reisen immer wieder neue Seiten an sich kennenlernt und Dinge wagt und tut, die man sich zu Hause nicht getraut hätte. Und genau das ist einer der vielen Grüne, die reisen so wertvoll und kostbar machen. Gerne mehr davon! Liebe Grüße aus Karlsruhe – ich kann es gar nicht erwarten wieder loszureisen. Athene

  • […] Reise hingehen würde. Weil sie mir einfach unangenehm waren, die Blicke, und Kommentare die sagen: Na, du hast ein Leben. Wie finanzierst du das, bitte? Ich würde ja so gerne, kann aber […]

  • Hallo Anika,
    das ist zwar ein älterer Blogpost, doch das hindert es mich nicht daran dir zu schreiben wie treffend dein Text ist. Mir wurde vor längerer Zeit gesagt, dass ich dauernd verreise und vor etwas fliehen will. Damit habe ich nicht gerechnet und fragte mich „Will ich das? Laufe ich vor etwas weg?“ Ich habe mich hingesetzt und darüber nachgedacht. Insgesamt hatte die Person ein wenig Recht. Auf Reisen bin ich lebhafter, glücklich und immer in Bewegung. Ich kann nicht mal einem Monat nur in meiner Heimatstadt bleiben. Spätestens nach zwei Wochen zieht es mich irgendwohin. Und dann komme ich immer glücklich und ausgeglichen zurück. Vielleicht laufe ich tatsächlich, aber ich kehre immer wieder zurück.
    Liebste Grüße
    Natalie
    https://www.livolett.de

  • Hallo Anita, ich liebe deine Art zu schreiben, einfach wunderbar. Auch ich bin eine Reisende, gerne als Backpackerin unterwegs, aber noch lieber lebe ich im Ausland für längere Zeit an einem Ort – am längsten hielt ich mich bislang in Jordanien auf, 2 Jahre verbrachte ich dort. Gerade nach dieser langen Zeit bemerkte ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland wie sehr mein tägliches Verhalten im Ausland sich von dem in Deutschland unterschied, es fühlt sich zum Teil wirklich an, als hätte man 2 Ichs.
    Doch dieses Jahr habe ich mich auf eine Reise der anderen Art begeben. Ich bin schwanger, inzwischen im 9. Monat. Deshalb muss ich bzw. mussten wir unsere nächsten großen Reisepläne (Nepal und Kuba sollten es sein) erst einmal verschieben, bis auf 2 Kurzreisen nach Salzburg und Zürich bin ich dieses Jahr noch nicht weit gekommen. Sehr ungewohnt für mich. Also muss momentan Plan B her: ich hole mir das Ausland in die Heimat. Irgendwie. Und ich versuche auch hier mein spontanes und verrücktes Ich aus dem Ausland zu leben und Menschen auf der Straße auch einfach mal anzusprechen, wenn mir danach ist. Und ich muss sagen: es geht, auch wenn es manchmal schwierig ist. Meistens bekommt man ein Lächeln und nette Worte zurück. Und auch die Heimat einfach mal als Fremde zu sehen, in der es noch unheimlich viel zu entdecken gibt, macht sehr viel Spaß und kann ich jedem nur empfehlen!

    • Liebe Frauke, vielen Dank für deinen tollen Kommentar – Jordanien steht ganz oben auf meiner Liste, wie schön, dass du bereits so lange dort warst.
      Alles Liebe für dich, die letzten Tage der Schwangerschaft und dem Nachwuchs!

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