Die neidvollen Blicke fragen „wie finanzierst du das?“. Die skeptischen Blicke fragen „wovor rennst du weg?“. Die verstehenden Blicke, die nicken nur knapp zu. Aber warum wir wirklich gehen, das ist doch eigentlich so offensichtlich.
„Mit ihrem Krankheitsbild sollten Sie ein ganzes Jahr bleiben“. Ich lache. John lacht auch. „Ich konnte kein ganzes Jahr bleiben, aber ich bin das ganze Jahr so oft hergekommen, wie es ging.“ „Und jetzt?“, frage ich ihn. „Jetzt fühle ich mich wie neugeboren.“
Fangen wir mal mit dem unangenehmen Teil an: Meine Reisefreundin und ich haben für die 48 Stunden, die wir in Brüssel verbrachten, das schlechteste Wetter ever erwischt. Gestartet mit grauem Himmel und Kälte, ging es über in Nieselregen, richtigen Regen, weniger Regen und am Ende gab es Sturmböen.
Heute fliege ich nach Malawi. Heute liege ich krank im Bett. Dahinter steckt keine Pressereise oder ein Zwischenstopp. Dahinter steckt ein Abenteuer. Eine spontane Bauchentscheidung. Und der Anstoß, mein Leben zu ändern. Aber von vorne.
Gina und ich sind beide große Fans von Kaffeedates. Deswegen gibt es unsere #Kaffeesätze. Wenn eine von uns etwas beschäftigt und ihren Senf dazu geben möchte, dann tut sie das. Die Andere zieht nach. Und trinkt dabei ihren Kaffee.
Astral Weeks - Van Morrison Als ich am ersten Abend meines zweiten Aufenthalts in Bad Gastein mit einer fantastischen Gruppe aus Fotografen in der Bellevue Alm sitze, die Wärme des Kaminfeuers auf meinem kalten Gesicht spüre und Rotwein trinke, komme ich mit Nadin in eins von diesen Gesprächen, in die man mit ihr mühelos hineinschlittert.
Den Machu Picchu von allen Seiten fotografieren. Ein paar Wochen nach Buenos Aires ziehen. Vor dem Uluru stehen. Alles Erlebnisse, die irgendwo auf meiner imaginären Bucket List stehen. Weit oben sind sie jedoch nicht. Immer wieder neue Destinationen schleichen sich ein oder ganz alte Herzenswünsche quetschen sich dazwischen.
Anmerkung: Ich habe 10 Tage lang die Organisation OneDollarGlasses in Bénin begleitet und aktiv mitgearbeitet. OneDollarGlasses entwickelt Brillen mit Materialkosten für weniger als 1 Dollar pro Stück, die von ansässigen Partnerorganisation in Entwicklungsländern langfristig selbst hergestellt und verkauft werden sollen.
„Gereizt, genervt, Schreibblockade, irrationale Überlegungen bezüglich einem Leben auf einer Insel, wahlweise mit M.“ Das habe ich gestern einer Freundin geschrieben, die mich gefragt hat, wie sich mein Travelblues gestaltet. Aber es ist nicht nur das, warum ich grimmig dreinblicke, es ist die Lücke in meiner Gesamtsituation.
Die Sache ist die: Irgendjemand hat uns irgendwann diesen Stempel aufgedrückt und wir alle rennen jetzt mit Abdruck auf der Stirn durch die Gegend. Suchend, fragend, schauen uns perplex an - diese Generation, ein Sammelbecken aus Grüblern, aus Jein-Sagern und Warum-Fragern. Aus Gelangweilten?
Ich wusste, dass die Schweiz wunderschön ist. Ich wusste, dass ich als Kind dort öfter war. Ich wusste aber auch, dass es mich irgendwie nicht richtig hinzieht - bis ich über ein verlängertes Wochenende durch ein fast unerträglich heißes Genf gestolpert bin, was sich als eines der schönsten Wochenenden des bisherigen Jahres herausstellte.
Es ist 7:05, als mein Wecker klingelt. Ich kann kaum die Augen öffnen, erkenne aber die Silhouetten der schweren Holzbalken über mir. Durch das kleine Fenster sehe ich, dass es stockdunkel draußen ist und in der Nacht erneut geschneit hat.
Gina und ich sind beide große Fans von Kaffeedates. Deswegen gibt es unsere #Kaffeesätze. Wenn eine von uns etwas beschäftigt und ihren Senf dazu geben möchte, dann tut sie das. Die Andere zieht nach. Und trinkt dabei ihren Kaffee.
Gina und ich sind beide große Fans von Kaffeedates mit Süßkam. Deswegen gibt es unsere #Kaffeesätze. Wenn eine von uns etwas beschäftigt und ihren Senf dazu geben möchte, dann tut sie das. Die Andere zieht nach. Und trinkt dabei genüßlich einen Kaffee.
Letzten Montag bin ich am späten Nachmittag in die Innenstadt gestiefelt, mit dem festen Vorhaben, mir eine neue Jeans zu kaufen. Relativ unspektakulär, ich weiß, aber lasst mich erklären, worum es mir geht.
Ich glaube an den Zauber des ersten Satzes zwischen zwei Menschen, die noch nicht wissen, dass sie sich gleich ineinander verlieben werden. Ich glaube daran, dass Kommunikation der Schlüssel zu allem ist. Ich glaube, dass auch nur ein einzelnes Wort Berge versetzen kann. Ozeane überqueren.