Ich werde diesen Artikel nicht mit “O’zapft is” beginnen. Wie wäre es stattdessen mit ein bisschen Geschichte? Ich stehe nämlich total auf historische Fakten.
Beispielsweise kam es zum alljährlichen Oktoberfest wie folgt:
Am 12.10.1810 fand die Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen, der die Theresienwiese auch ihren Namen verdankt, statt. Weil es so schön war, wurde im Jahr darauf wieder eine große Sause veranstaltet – und somit war die mittlerweile weltbekannte Wiesn geboren. Später wurde das Fest verlängert und zeitlich vorverlegt, damit die häufigen Schönwetterphasen Ende September als natürlicher Durstanreger genutzt werden konnten.
Ha! Hättet ihr das gewusst? Interessant ist übrigens auch, vor allem angesichts der stetig steigenden Preise rund um das weltweit größte Volksfest, dass die erste Bierpreiserhöhung noch einen in meinen Augen legitimen und nachvollziehbaren Grund hatte:
Nachdem die bayerische Staatsoper 1823 zum ersten Mal abbrannte, lies König Max I. den Wiederaufbau durch eine erste Bierpreiserhöhung auf der Wiesn finanzieren. Gewusst wie, würde ich mal sagen.
Doch mittlerweile scheinen die Kassen übervoll, denn nicht nur die Mass ist dieses Jahr in einigen Zelten über die 10 Euro Marke geklettert (€ 10, 10 ist die Höchstmarke), sondern auch vieles andere wird immer teurer, beispielsweise, wenn man sich in ein traditionelles Gewand schmeißen möchte, was keine Plastikstiefel beinhaltet oder einfach jeder trägt, der dir entgegentorkelt.
Übrigens gibt es auf eBay absolut verrückte Angebote – hier werden Tische in den Zelten zur Prime-Time (17 Uhr bis Ende) für läppische 5000 Euro angeboten – we ko, der ko.
Wenn man es dann geschafft hat, in fescher Tracht einen Tag im Zelt zu verbringen und viel zu viel Geld für Essen und Bier auszugeben – wo übernachtet man in einer überfüllten Stadt, die zur Wiesn-Zeit aus allen Nähten zu platzen droht? Wo fällt man nach so einem Tag in die weißen Laken? Während manche Hotels rund um die Theresienwiese schon längst ausgebucht sind, findet sich bei Accor Hotels noch das ein oder andere freie Zimmer – und durch den schnellen Preisvergleich eventuell ein Wiesn-Schnäppchen obendrein.
Damit aber alle Zuagroasten sich im Vorfeld zur Wiesn informieren können, trotz den steigenen Preisen Spaß haben und den Dresscode beachten werden, gibt es hier eine hilfreiche Infographik:

Alles klar so weit? Dann viel Spaß in den verrücktesten zwei Wochen, die Deutschland zu bieten hat!
Dieser Artikel ist in Kooperation mit Accor Hotels entstanden. Vielen Dank dafür.
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